<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.0.2" -->
<rss version="2.0" 
xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
>

<channel>
<title>5aufsOhr</title>
<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr</link>
<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 21:28:47 +0000</pubDate>
<generator>http://wordpress.org/?v=2.0.2</generator>
<language>en</language>


<item>
	<title>Chess Records</title>
	<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=29</link>
	<comments>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=29#comments</comments>
	<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 21:28:47 +0000</pubDate>
	<dc:creator>niels_seidel</dc:creator>		
	<category>Allgemein</category>
	<guid isPermaLink="false">http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=29</guid>
	<description>
		<![CDATA[Leonard and Phil Chess, two Polish born immigrants,
		founded Chess Records the pre-eminent Blues label of
		the 50s and 60s.Eventually they created a monopoly of
		Chicago music recording, doing sessions and  releasing
		recordings by  every major blues performer.
		Ja dieses Label lies von sich hoeren. Meine Favoriten sind Etta James udn natuerlich Muddy Blues.
		]]>
	</description>
	<content:encoded><![CDATA[<p>Leonard and Phil Chess, two Polish born immigrants,<br />
		founded Chess Records the pre-eminent Blues label of<br />
		the 50s and 60s.Eventually they created a monopoly of<br />
		Chicago music recording, doing sessions and  releasing<br />
		recordings by  every major blues performer.</p>
		<p>Ja dieses Label lies von sich hoeren. Meine Favoriten sind Etta James udn natuerlich Muddy Blues.
		</p>
		]]></content:encoded>
	<wfw:commentRSS>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?feed=rss2&amp;p=29</wfw:commentRSS>
</item>
<item>
	<title>Raverty's Anekdote zur Entstehung des Schachs</title>
	<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=28</link>
	<comments>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=28#comments</comments>
	<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 21:27:44 +0000</pubDate>
	<dc:creator>niels_seidel</dc:creator>
	<category>Allgemein</category>
	<guid isPermaLink="false">http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=28</guid>
	<description>
		<![CDATA[Die Geschichte geht zusammengefasst etwa so: ,Es war einmal ein Weiser, der sich Shashi in Sind nannte, unter der Herrschaft von Koenig Rai Bhalit in Nordwest-Indien. Eines Nachts erfand Shashi ein wunderbares neues Spiel. Am naechsten Morgen brachte er es dem Koenig, der es bestaunte und fragte, was er dafuer haben wolle. Jeder Wunsch wuerde [...]]]>
	</description>
	<content:encoded>
		<![CDATA[<p>Die Geschichte geht zusammengefasst etwa so: ,Es war einmal ein Weiser, der sich Shashi in Sind nannte, unter der Herrschaft von Koenig Rai Bhalit in Nordwest-Indien. Eines Nachts erfand Shashi ein wunderbares neues Spiel. Am naechsten Morgen brachte er es dem Koenig, der es bestaunte und fragte, was er dafuer haben wolle. Jeder Wunsch wuerde ihm erfuellt werden. Shashi sagte, dass er nur ein Weizenkorn auf das erste Feld haben wolle, zwei auf das zweite, vier auf das dritte, acht auf das vierte und so weiter, solang bis aller 64 Felder gefuellt worden seien. Sofort willigte der Koenig ein." Wir alle kennen das Ende der Geschichte. Nach Raverty hatte Shashi einen Sohn mit Namen Shah, von dem der Name ,Shak" oder Schach stammt. Im gleichen Artikel erzaehlt Raverty auch, wie Backgammon vermutlich erfunden wurde, nur eine kurze Zeit vor Schach.</p>
		<p>Spaetestens jetzt wird einem klar, dass diese Geschichte voelliger Schwachsinn ist.</p>
		]]>
	</content:encoded>
</item>
<item>
	<title>Schach ist Schach! Ahh denkste!</title>
	<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=27</link>
	<comments>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=27#comments</comments>
	<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 21:26:54 +0000</pubDate>
	<dc:creator>niels_seidel</dc:creator>
	<category>Allgemein</category>
	<guid isPermaLink="false">http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=27</guid>
	<description>
		<![CDATA[Es gibt genauso viele verschiedene Schachspiele wie es indoeuropaeische Sprachen gibt. Da ist das westliche Schach, das chinesische Schach, das japanische Schach (,shogi"), koreanisches Schach, Schach aus Burma, Kambodscha, Thailand, Malaysia, Indonesien, der Tuerkei und moeglicherweise sogar aus Aethiopien.
		Alle o.g. Spielformen haben das Ziel, den Koenig schachmatt zu setzen. Alle haben den Koenig in der [...]]]>
	</description>
	<content:encoded>
		<![CDATA[<p>Es gibt genauso viele verschiedene Schachspiele wie es indoeuropaeische Sprachen gibt. Da ist das westliche Schach, das chinesische Schach, das japanische Schach (,shogi"), koreanisches Schach, Schach aus Burma, Kambodscha, Thailand, Malaysia, Indonesien, der Tuerkei und moeglicherweise sogar aus Aethiopien.<br />
		Alle o.g. Spielformen haben das Ziel, den Koenig schachmatt zu setzen. Alle haben den Koenig in der Mitte, einen Turm in der Ecke und einen Springer daneben. Die Bauern bilden die Front und alle Zuege sind (fast) identisch mit denen des westlichen Schachs. Keines von ihnen, ausser dem westlichen Schach, hat eine Dame, jedoch wissen wir, dass die Dame zuerst in Italien im 15. Jahrhundert eingefuehrt wurde, lange nachdem sich der ,Schachbaum" geteilt hatte.</p>
		<p><strong>Nur Japan hat noch einen Laeufer</strong>,<br />
		allerdings glauben die Japaner, dass diese Gemeinsamkeit ziemlich modern ist. Andere Formen des Schachs haben einen Elefant, z.B. arabisches oder persisches Schach. Wir wissen jedoch, dass der Laeufer eine pure westliche Neuerung ist, die nur vom Elefant abgeleitet wurde, wahrscheinlich auch im 15. Jahrhundert. Im japanischen Schach hat jede Seite nur einen Laeufer, und dieser beginnt von einem unscheinbaren Punkt direkt vor dem linken Springer. Diese Unterschiede belegen entweder, dass der japanische Laeufer unabhaengig vom westlichen entwickelt wurde und die Gemeinsamkeiten nur Zufall sind oder das Europaeer den Laeufer nach Japan brachten (oder umgekehrt) in relativ junger Zeit.</p>
		<p><strong>In Indien spielt man auf dem ,Chaturanga"</strong><br />
		Einfache Bezeichnung fuer Brett, was aus 8&#215;8 feldern besteht, welche verschieden markiert sind. Damals wie heutespielen die Inder verschiedene Spiele darauf gespielt. Die Felder sind jedoch, genau wie beim persischem Schach, nicht mit schwarz oder weiss markiert.<br />
		Manch einer moechte es als Vorlaeufer des Schach, xiangqi, shogi (japanisch), Janggi (koreanisch) and makruk (thai + cambodia), dabei ist aber nicht einmal bewiesen, dass darauf Schach gespielt wurde. (=Widerlegung Murrays). In vielen Schachbuechern findet man immer wieder jenes nahezu 100 Jahre alte Geruecht, wonach Schach im Norden Indiens entstanden sei. Die am Anfang dieser Sendung eraehnte Annektdote stammt uebrigens von der selben Person, auf der all diese unkritischen Thesen aufbauen. Die Rede ist von Raverty und Harold James Ruthven Murray, der bis in die 1950er Jahre diesen Irrglauben verbreitete. Die Inder sind vielleicht grosse Philosophe, aber keine Spiele. Wem wunderts da, dass sie erst vor wenigen Jahren der FIDE (intern. Schachbund) beigetreten sind. Tatsaechlich glauben aber gerade viele Chinesen, dass der Name ,Elefanten-Spiel" fuer chinesisches Schach stark auf einen indischen Ursprung hinweist. Andere Chinesen hingegen sagen, dass es erstens Elefanten im antiken China gab, diese jedoch aufgrund klimatischer Veraenderungen ausstarben und zweitens der Buchstabe ,Shiang" in ,Shiang-chi" zwar Elefant bedeutet, frueher aber auch andere Bedeutungen hatte. Als sich diese Bedeutung dann aenderte, haette es auch der Name des Spiels getan.</p>
		<p><strong>Das chinesische Schach -<br />
		</strong>Xiangqi genannt besitzt einen Fluss, eine Kanone und einen Springer, der nicht springen kann. Die Figuren sind als chinesische Buchstaben geschrieben und stehen auf ,Punkten" und nicht auf Quadraten. Diese Figur existiert nicht nur nicht im westlichen Schach, sondern auch nicht im japanischen Schach oder irgendeiner anderen Version des Spiels, ausser im koreanischen Schach. Die Erklaerung hierfuer ist einfach. Die Kanone ist eine Neuerung, von denen die Chinesen sagen, dass sie nicht eher als im 10. Jahrhundert erfunden wurde, nachdem das Schach laengst weit verbreitet war.<br />
		Aber im China-Schach gibt es auch einen Turm, einen Koenig, einen Bauern und einen Laeufer hat, die alle die gleiche Grundstellung haben, die alle genauso ziehen und sogar die gleichen Namen haben wie beim mittelalterlichen Vorlaeufer des westlichen Schachs. Weiterer wesentlicher Unterschied: Figuren stehen auf Schnittpunkten der (uebrigens nicht farblich markierten) Felder.</p>
		<p><strong>Schachspielen</strong><br />
		Dass chinesisches Schach ist das beliebteste Spiel auf der ganzen Welt ist, mit hunderten Millionen von aktiven Spielern. Es ist weitaus beliebter als das westliche Schach auf einer Mann-gegen-Mann-Basis. Wo auch immer man in der Volksrepublik China ist, man wird immer Leute finden, die chinesisches Schach spielen.</p>
		<p><strong>Persisch</strong><br />
		Das alte persische oder indische Spiel hatte exakt die gleichen Figuren mit den gleichen Zuegen wie das mittelalterliche, nur hatten die Figuren etwas andere Namen. Die Figur in der Ecke war nicht der Turm, sondern der Streitwagen. (Erinnern Sie sich, was wir ueber die indoeuropaeischen Sprachen gesagt haben.) Als naechstes kam das Pferd. (Springer, bzw. Ritter (von engl. ,knight") ist eine rein europaeischer Ausdruck.) Danach kam der Elefant. (Noch heute gibt es den Elefanten in der russischen und einigen anderen Sprachen. Auch im Spanischen ist es der ,alfil", abgeleitet vom Arabischen ,Al-Fil", was soviel bedeutet wie ,der Elefant". ,Al" bedeutet ,der" und ,fil" bedeutet ,Elefant". Natuerlich waren es die Araber, die das Schach nach Spanien brachten.) Der Elefant sprang zwei Felder diagonal, nicht mehr und nicht weniger. Als naechstes kam der Kanzler oder Minister, der nur ein Feld diagonal zog. Schliesslich kam in der Mitte der Koenig, der wie unser Koenig zog. Der persische Name des Spiels war und ist ,Shatranj". Das Spielfeld hatte 8&#215;8 farblose Felder.</p>
		<p><strong>Wie kam's nun zum Schach, wie wir es heute kennen?</strong><br />
		Kurz gesagt kann man es als selbstverstaendlich voraussetzen, dass, als Schach aus China nach Indien kam, es auf einem 9&#215;9-Go-Brett gespielt wurde. Als die Inder (oder Perser oder Araber, wer auch immer der Erste war), die nichts von Go wussten, das sahen, haben sie einfach und ganz natuerlich die Figuren von den Punkten genommen und auf die Felder gestellt. So wurde aus dem 9&#215;9-Go-Brett ein 8&#215;8-Schachbrett. Dann war jedoch eine Figur zuviel, deswegen eliminierten die Inder einfach einer der Berater (oder Kanzler). Genauso haben sie drei Bauern hinzugefuegt, um die leeren Stellen in der Front zu fuellen. (Chinesisches Schach hatte damals nur fuenf Bauern, aber es kann frueher mehr gehabt haben). Auf diese Weise ist es moeglich, dass sie chinesisches Schach mit einem Schlag in indisches Schach umgewandelt haben.</p>
		<p><strong>Und in Europa?</strong></p>
		<ul>
		<li>ist in Europa mindestens seit dem 6 Jh. bekannt.</li>
		<li>Britische Forscher fanden vor 3 Jahren einige Schachfiguren im Sueden Albanie</li>
		</ul>
		<p>Die moderne Form des Schachs wurde in Italien zwischen 1475 und 1497 erfunden oder zumindest kodifiziert und breitete sich danach schnell ueber ganz Europa aus.<br />
		Die wesentlichen Neuerungen: die moderne Dame, den modernen Laeufer und das En-passant-Schlagen. Die Rochade und die Bauernumwandlung wurden noch nicht festgelegt.
		</p>
		]]>
	</content:encoded>
</item>
<item>
	<title>Ein Fastnachtsbrauch aus der Oberlausitz: Das Lichten</title>
	<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=26</link>
	<comments>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=26#comments</comments>
	<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 21:16:20 +0000</pubDate>
	<dc:creator>niels_seidel</dc:creator>
	<category>Allgemein</category>
	<guid isPermaLink="false">http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=26</guid>
	<description><![CDATA[&#8220;Lichten gehen&#8221; sagt man im Land der Sorben - tiefen im Osten Deutschlands - in der Oberlausitz. Damit ihr das hier in Ulm auch mal ausprobieren koennt, beschreibe ich kurz, wie&#8217;s funktioniert: Mehrere Personen laden sich bei einer ihnen bekannten Person zu Hause ein. Der Termin wird durch einen Dritten vereinbart. Es wird jedoch nicht [...]]]>
	</description>
	<content:encoded>
		<![CDATA[<p>&#8220;Lichten gehen&#8221; sagt man im Land der Sorben - tiefen im Osten Deutschlands - in der Oberlausitz. Damit ihr das hier in Ulm auch mal ausprobieren koennt, beschreibe ich kurz, wie&#8217;s funktioniert: Mehrere Personen laden sich bei einer ihnen bekannten Person zu Hause ein. Der Termin wird durch einen Dritten vereinbart. Es wird jedoch nicht gesagt wer vorbeikommt. Lediglich die Anzahl der Gaeste wird noch verraten. Am verabredeten Tag verkleiden und maskieren sich die Gaeste so gut sie nur koennen. ABSOLUT stillschweigend ruecken sie dann ins Wohnzimmer des Gastgebers ein. Der Gastgeber muss herausfinden um wem es sich bei den Gaesten handelt und zu sehen, dass es den Gaesten unter ihrer dicken Verkleidung ungemuetlich warm wird. Dabei emphielt es sich die Heizung richtig aufzudrehen und starke alkoholische und vor allem heisse Getraenke anzubieten. Das ganze geht dann solange, bis die Gaeste vor Hitze oder Trunkenheit nicht mehr in ihrer Verkleidung ausshalten.
		</p>]]>
	</content:encoded>
</item>
<item>
	<title>Sehnsucht nach Licht / Erzgebirge</title>
	<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=25</link>
	<comments>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=25#comments</comments>
	<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 21:11:47 +0000</pubDate>
	<dc:creator>niels_seidel</dc:creator>
	<category>Allgemein</category>
	<guid isPermaLink="false">http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=25</guid>
	<description>
		<![CDATA[Man sagt die Bergleute im Erzgebirge waren der Dunkelheit in ihren Stollen Leid und sehnten sich besonders in der Zeit der langen Naechte nach Helligkeit.
		Zitat: &#8220;Der Bergmann und der Engel, Kerzen in den Haenden, das sind die treuen Sinnbilder der erzgebirgischen Heimat, ersonnen von sagenumwitterter, aberglaeubischer Sehnsucht nach Licht aus Fichtendunkel, Talnebel, Winterzwielicht und Felsennacht der [...]]]>
	</description>
	<content:encoded>
		<![CDATA[<p>Man sagt die Bergleute im Erzgebirge waren der Dunkelheit in ihren Stollen Leid und sehnten sich besonders in der Zeit der langen Naechte nach Helligkeit.</p>
		<p><strong>Zitat: </strong>&#8220;Der Bergmann und der Engel, Kerzen in den Haenden, das sind die treuen Sinnbilder der erzgebirgischen Heimat, ersonnen von sagenumwitterter, aberglaeubischer Sehnsucht nach Licht aus Fichtendunkel, Talnebel, Winterzwielicht und Felsennacht der Zechen.&#8221;</p>
		<p>Doch Bergmann und Engel hatten noch eine zweite Funktion. Ins Fenster gestellt, sollten sie dem heimkommenden Bergmann den Weg nach Hause weisen und ausserdem konnte man an der Zahl des leuchtenden Gesellen im Fester den Kindersegen der Familie einschaetzen. Fuer jeden Bub kam ein Bergmann ins Fenster, fuer jedes Maedel ein Engel. Was natuerlich nicht heissen sollte, dass jedes Maedchen zwangslaeufig ein solcher war. Dieser alte Brauch mag fuer manchen Sammler erzgebirgischer Figuren heute kompliziert sein, denn wo bekommt er all die Kinder her, die eigentlich zu seinen Engeln und Bergmaennern gehoeren muessten?
		</p>]]>
	</content:encoded>
</item>
<item>
	<title>Zuckersuesses Zeug</title>
	<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=24</link>
	<comments>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=24#comments</comments>
	<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 21:08:30 +0000</pubDate>
	<dc:creator>niels_seidel</dc:creator>
	<category>Allgemein</category>
	<guid isPermaLink="false">http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=24</guid>
	<description>
		<![CDATA[Auf das Jahr 8.000 v. Chr.  datieren die aeltesten Zuckerrohrfunde in Melanesien und Polynesien. Heute unterscheiden wir sehr viele Sorten von Zucker:
		Basterdzucker, Brauner Zucker, Dekorierzucker, Demerara-Zucker, Farin, Fluessiger Zucker, Fondan, Gelierzucker, Griesszucker, Hagelzucker, Invertzucker, Kandisfarin, Kandiszucker, Karamell, Laeuterzucker, Maltose/Malzzucker, Melasse, Milchzucker: (&#8221;Laktose&#8221;, &#8220;Sandzucker&#8221;), Perlzucker, Pilezucker, Puderzucker, Raffinade, Raffinose, Rohrzucker, Sirup, Staerkezucker, Maltodextrin, Traubenzucker (aus Weintrauben [...]]]>
	</description>
	<content:encoded>
		<![CDATA[<p>Auf das Jahr 8.000 v. Chr.  datieren die aeltesten Zuckerrohrfunde in Melanesien und Polynesien. Heute unterscheiden wir sehr viele Sorten von Zucker:</p>
		<p>Basterdzucker, Brauner Zucker, Dekorierzucker, Demerara-Zucker, Farin, Fluessiger Zucker, Fondan, Gelierzucker, Griesszucker, Hagelzucker, Invertzucker, Kandisfarin, Kandiszucker, Karamell, Laeuterzucker, Maltose/Malzzucker, Melasse, Milchzucker: (&#8221;Laktose&#8221;, &#8220;Sandzucker&#8221;), Perlzucker, Pilezucker, Puderzucker, Raffinade, Raffinose, Rohrzucker, Sirup, Staerkezucker, Maltodextrin, Traubenzucker (aus Weintrauben hergestellt besteht hauptsaechlich aus Dextrose), Vanillezucker, Vanillinzucker, Weisszucker (auch &#8220;Grundsorte&#8221;, Vorform der Raffinade), Wuerfelzucker, Zuckeralkohole und Zuckerkuloer (Loesung aus Karamell, zum Faerben von Speisen verwendet)
		</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
	<title>Der Rohstoff Zuckerrohr</title>
	<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=23</link>
	<comments>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=23#comments</comments>
	<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 21:02:26 +0000</pubDate>
	<dc:creator>niels_seidel</dc:creator>
	<category>Allgemein</category>
	<guid isPermaLink="false">http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=23</guid>
	<description>
		<![CDATA[Zuckerrohr ist eine kultivierte Form des Suessgrases, einer Staude, die bis zu 7 Metern Hoehe erreichen kann und deren 2-7 Zentimeter dicken Halme von einem weissen Mark gefuellt sind, das einen Zuckergehalt von 13-20 Prozent erreicht. Ein Heerfuehrer Alexanders des Grossen berichtet, in Indien gebe es &#8220;ein Schilfrohr, das ohne die Mithilfe von Bienen einen [...]]]>
	</description>
	<content:encoded>
		<![CDATA[<p>Zuckerrohr ist eine kultivierte Form des Suessgrases, einer Staude, die bis zu 7 Metern Hoehe erreichen kann und deren 2-7 Zentimeter dicken Halme von einem weissen Mark gefuellt sind, das einen Zuckergehalt von 13-20 Prozent erreicht. Ein Heerfuehrer Alexanders des Grossen berichtet, in Indien gebe es &#8220;ein Schilfrohr, das ohne die Mithilfe von Bienen einen Honig entstehen laesst, obwohl die Pflanze keinerlei Fruechte traegt&#8221;. 1493 bring Christoph Columbus das Zuckerrohr von den Kanaren in die Karibik. Die Jesuiten verbreiteten die Pflanzen wenige Jahrzehnte spaeter auch auf dem suedamerikanischen Kontinent und ausserordentlich erfolgreich in Brasilien. Zwischen 1701 und 1810 werden mehr als 900 000 afrikanische Zwangsarbeiter allein nach Jamaika und Barbados deportiert.</p>
	<p><strong>Opium fuers Proletariat</strong><br />
	Die entstehende Arbeiterklasse entdeckt das suesse Kristall aus den Kolonien, ins neue Nationalgetraenk Tee geruehrt, als schnellen Energiespender und Seelentroester. Aus dem Luxus der Koenige wird &#8220;Opium&#8221; fuers Proletariat. Schon zu jener Zeit wissen die Haendler und Plantagenbesitzer ihre Interessen zu vertreten: Auf ihr Wirken hin werden in britischen Armenhaeusern auf Staatskosten Suessigkeiten verteilt. Um 1900 liefert Zucker in England ein Sechstel der Kalorienmenge pro Kopf.</p>
	<p><strong>Goldene Rueben</strong><br />
	Im Jahr 1747 entdeckte der deutsche Chemiker Andreas Marggraf, dass sich aus der weissen Runkelruebe der gleiche suesse Stoff isolieren liess, der das Zuckerrohr aus den Kolonien so kostbar machte. Chemisch und geschmacklich gibt es keinen Unterschied zwischen dem Zucker aus Rohr und Ruebe. Aber der Konkurrenzkampf auf dem Weltmarkt koennte ungerechter kaum sein.<br />
	Die EU-Bauern bekommen fuer im voraus festgesetzte Liefermengen feste Preise; gleichzeitig schuetzt sich der Wirtschaftsraum mit einer Mauer aus Zoellen gegen Einfuhren aus Laendern wie El Salvador oder Brasilien. Kunden koennen nicht ausweichen.<br />
	Wer immer in der EU Zucker verbraucht, ob eine kleine Baeckerei oder ein Weltkonzern, muss einen Mindest-Tonnenpreis von 632 Euro zahlen - fuer ein Produkt, das auf dem Weltmarkt zwischen 125 und 230 Euro gehandelt wird. So lohnt es sich sogar, in dafuer eigentlich viel zu kalten Laendern wie Finnland oder in viel zu heissen wie Italien Zuckerrueben anzubauen. Um sich vor Ernteausfaellen zu schuetzen produzieren europaeische Bauern sogar noch einen Ueberschuss, mit dem sie's immer hin auf einen Weltmarktanteil von 14 Prozent  schaffen - und somit zusaetzlich die Preise druecken. Ein Schiedsgericht der Welthandelsorganisation WTO hat auf Klage von Brasilien, Australien und Thailand die Zuckerpolitik der EU fuer illegal erklaert! Da hilft auch kein Klagen und Jammern der EU-Bauern. Es ist ein Hohn, wenn sich die europaeische Zuckerindustrie auf ihre hohen Ethikstandards beruft und dazu noch etwas von ihrer sozialen Verantwortung posaunt, die offenbar an den EU-Grenzen endent. Indien und Brasilien sind heutzutage die groessten Zuckerrohranbaugebiete der Welt - und das, aufgrund ihrer perfekten Boden und Klimaverhaeltnisse.
	</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
	<title>Zucker in den Tank</title>
	<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=22</link>
	<comments>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=22#comments</comments>
	<pubDate>Mon, 18 Jun 2007 20:49:40 +0000</pubDate>
	<dc:creator>niels_seidel</dc:creator>
	<category>Allgemein</category>
	<guid isPermaLink="false">http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=22</guid>
	<description>
		<![CDATA[Am meisten fuerchtet sich die EU-Zuckerindustrie vor Brasilien. Seit Mitte der 1970er Jahre hat Brasilien seine Produktion auf 25 Millionen Tonnen vervierfacht. Auf Kosten der Regenwaelder - und nicht nur fuer Suessigkeiten: Mit dem Programm &#8220;Proalcool&#8221; subventionierte das Militaerregime von Praesident Ernesto Geisel ab 1974 massiv die Vergaerung von Zucker zu Ethanol. Zehn Jahre spaeter [...]]]>
	</description>
	<content:encoded>
		<![CDATA[<p>Am meisten fuerchtet sich die EU-Zuckerindustrie vor Brasilien. Seit Mitte der 1970er Jahre hat Brasilien seine Produktion auf 25 Millionen Tonnen vervierfacht. Auf Kosten der Regenwaelder - und nicht nur fuer Suessigkeiten: Mit dem Programm &#8220;Proalcool&#8221; subventionierte das Militaerregime von Praesident Ernesto Geisel ab 1974 massiv die Vergaerung von Zucker zu Ethanol. Zehn Jahre spaeter fuhren fast 80 Prozent aller neu zugelassenen Autos mit reinem Alkohol. Das Programm erwies sich bei fallenden Oelpreisen als zu teuer, die Subventionen wurden schrittweise wieder abgebaut, und mit ihnen schwanden die rein alkoholbetriebenen Fahrzeuge. Doch noch immer enthaelt handelsuebliches Benzin in Brasilien 26 Prozent Ethanol.</p>
		<p><strong>&#8220;Ein hoch interessanter Treibstoff&#8221;</strong><br />
		Schon heute darf europaeischem Benzin bis zu fuenf Prozent Ethanol beigemischt sein. Der Alkohol gilt als willkommenes Antiklopfmittel fuer den Motor. 80 Prozent CO2-Ersparnis<br />
		Auf dem langen Weg ins Wasserstoff-Zeitalter ist Bioethanol zumindest uebergangsweise interessant, weil es vergleichsweise wenig Treibhausgase freisetzt. Rechnet man die Energie ein, die zur Gewinnung eines Treibstoffs aufgewendet werden muss, bringt Ethanol aus europaeischen Zuckerrueben eine CO2-Ersparnis von mehr als 40 Prozent gegenueber Benzin. Bei brasilianischem Zuckerrohr sind es sogar ueber 80 Prozent.</p>
		<p><strong>Revolution auf dem Treibstoffmarkt?</strong><br />
		Auch im Vergleich mit Biodiesel, wie er beispielsweise aus Raps gewonnen wird, ist &#8220;Zucker im Tank&#8221; ueberlegen: Fuer dieselbe Menge Sprit ist wesentlich weniger Ackerflaeche noetig. Bis zum Jahre 2020 koennte Ethanol aus Zuckerrohr etwa zehn Prozent des Weltverbrauchs an Benzin ersetzen - zu geringen Kosten.<br />
		<strong>Aus Zucker Wasserstoff gewinnen</strong><br />
		Bei dem neuen Verfahren wird eine Glukoseloesung auf etwa 240 Grad Celsius erhitzt und einem Druck von dreissig bis fuenfzig Bar ausgesetzt. Mithilfe von Platinkatalysatoren kommt eine chemische Reaktion in Gang, bei der sich der Zucker in Wasserstoffgas und Methan (Erdgas) zersetzt. Der Wasserstoff koennte dann eine Brennstoffzelle direkt versorgen. Wird eine Hochtemperaturbrennstoffzelle eingesetzt, koennte auch das Methan direkt genutzt werden, das ansonsten in einem vorgeschalteten Reformer in Wasserstoff und Kohlendioxid zerlegt werden muss. Zwar faellt bei dem Verfahren auch das Treibhausgas Kohlendioxid an, doch befindet es sich in einen geschlossenen Kreislauf: Beim Aufbau der Biomasse entnehmen die Pflanzen der Luft genau die Menge Kohlendioxid, die spaeter wieder frei wird. Hergestellt werden kann eine solche Zuckerloesung aus Biomasse verschiedenster Herkunft, unter anderem Abfaelle aus der Land- und Forstwirtschaft, Reste aus der Holzverarbeitung oder aus der Papierherstellung.</p>
		<p><strong>Zucker fuer den Robo</strong><br />
		Ein Roboter namens Chew Chew, der durch das Robotiklabor an der Universitaet von Suedflorida in Tampa kurvt, wird mit Zuckerstueckchen angetrieben. Er hat einen Metallmagen, in dem Coli-Bakterien den Zucker zu Wasser und Kohlendioxid verdauen. Diese chemische Reaktion nutzt auch der Mensch zur Energiegewinnung.
		</p>]]>
	</content:encoded>
</item>
<item>
	<title>Serendipity</title>
	<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=21</link>
	<comments>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=21#comments</comments>
	<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 21:46:47 +0000</pubDate>
	<dc:creator>niels_seidel</dc:creator>
	<category>Allgemein</category>
	<guid isPermaLink="false">http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=21</guid>
	<description>
		<![CDATA[Serendipity (Serendipity-Prinzip) bezeichnet eine zufaellige Beobachtung von etwas, das gar nicht das urspruengliche Ziel einer Untersuchung war, das sich bei einer genauen Analyse aber als neue und ueberraschende Entdeckung erweist. Als deutschen Ausdruck kann man ,gluecklicher Zufall" verwenden.
		Die Faehigkeit eines Menschen zu derartigen Entdeckungen wird ebenfalls als Serendipity bezeichnet. Die etwas romantischere Umschreibung: ,Die Gabe [...]]]>
	</description>
	<content:encoded>
		<![CDATA[<p>Serendipity (Serendipity-Prinzip) bezeichnet eine zufaellige Beobachtung von etwas, das gar nicht das urspruengliche Ziel einer Untersuchung war, das sich bei einer genauen Analyse aber als neue und ueberraschende Entdeckung erweist. Als deutschen Ausdruck kann man ,gluecklicher Zufall" verwenden.<br />
		Die Faehigkeit eines Menschen zu derartigen Entdeckungen wird ebenfalls als Serendipity bezeichnet. Die etwas romantischere Umschreibung: ,Die Gabe zu finden, wonach man nicht gesucht hat".</p>
		<p>Der Ausdruck wurde erstmals von dem englischen Autor Horace Walpole (1717 - 1797) in einem Brief vom 28. Januar 1745 an Horace Mann verwendet. Er erlaeutert darin, dass er diesen Begriff in Anlehnung an ein persisches Maerchen mit dem englischen Titel &#8220;The Three Princes of Serendip&#8221; gepraegt habe, in welchem die drei Prinzen viele dieser unerwarteten Entdeckungen machen. Serendip ist die alte persische Bezeichnung fuer Ceylon, das heutige Sri Lanka.<br />
		Bekannte Beispiele: ,Roentgen-Strahlung", ,Penicillins", ,Sekundenklebers", ,kosmischen Hintergrundstrahlung", ,Post-It" und ,Teflon" oder auch ,Nylonstruempfe". Im diesem Zusammenhang faellt oft der Satz: ,Der Zufall beguenstigt nur einen vorbereiteten Geist", die Entdeckung kommt, wenn jemand viel daran gearbeitet hat, aber oft ungezwungen, durch einen Zufall.
		</p>]]></content:encoded>
</item>
<item>
	<title>Zufall und Schicksalslosigkeit</title>
	<link>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=20</link>
	<comments>http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=20#comments</comments>
	<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 19:51:52 +0000</pubDate>
	<dc:creator>niels_seidel</dc:creator>
	<category>Allgemein</category>
	<guid isPermaLink="false">http://www.nise81.com/corp/5aufsohr/?p=20</guid>
	<description>
		<![CDATA[Betrachtet man das Schicksal als unausweichliche Bestimmung einer vielleicht hoeheren oder zumindest maechtigeren, nicht naeher definierten Instanz, dann bedeutet Schicksalslosigkeit zunaechst Freiheit und Selbstbestimmung, nicht jedoch Zufall oder Beliebigkeit. Zufaelligkeit hiesse die Kausalitaet von Ereignissen dem Schicksal zuzuschreiben. Doch warum neigen wir dazu, Dinge als vorherbestimmt und unausweichlich anzusehen?
		Ist  das Schicksal eine Heuristik, die dem Geist kompliziertes Denken erspart?
		Versuchen wir durch die Erwaehnung des Schicksals unsere eigenen Unzulaenglichkeiten [...]]]>
	</description>
	<content:encoded>
		<![CDATA[<p>Betrachtet man das Schicksal als unausweichliche Bestimmung einer vielleicht hoeheren oder zumindest maechtigeren, nicht naeher definierten Instanz, dann bedeutet Schicksalslosigkeit zunaechst Freiheit und Selbstbestimmung, nicht jedoch Zufall oder Beliebigkeit. Zufaelligkeit hiesse die Kausalitaet von Ereignissen dem Schicksal zuzuschreiben. Doch warum neigen wir dazu, Dinge als vorherbestimmt und unausweichlich anzusehen?<br />
		Ist das Schicksal eine Heuristik, die dem Geist kompliziertes Denken erspart?<br />
		Versuchen wir durch die Erwaehnung des Schicksals unsere eigenen Unzulaenglichkeiten zu rechtfertigen? Oder ist der Glaube an das Schicksal einfach nur ein Stueck Religioesitaet, das ohne Goetter auskommt? Folgt aus dem Glauben an das Schicksal auch die<br />
		Anerkennung von Unterwuerfigkeit und Hilflosigkeit, ja sogar das Erdulden von Unterdrueckung und Tyrannei?<br />
		Emir Kertesz, der ungarische Literatur-Nobelpreistraeger, beschreibt in seinem &#8220;Roman eines Schicksalslosen&#8221; sehr beeindruckend, warum man niemals dem<br />
		Schicksal unterworfen ist.</p>
		<p>Hoert nun dazu einen Auszug aus seinem Buch:</p>
		<p>(Vorgelesen: Emir Kertesz: &#8220;Roman eines Schicksalslosen&#8221;, S. 281 ff)</p>
		<p>Wer darueber hinaus nicht nur an Kertesz Sichtweise des Schicksals Gefallen gefunden hat, sondern gleichfalls an seiner autobiographischen<br />
		Schilderungen deutscher Konzentrationslager interessiert ist, dem kann ich, wie gesagt, sein Buch empfehlen oder den dazugehoerigen Film namens Faitless.
		</p>]]>
	</content:encoded>
</item>
</channel>
</rss>

